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deutsche artikel"Eine tiefe, beinahe magische Beziehung zur Musik" attestiert Jazz-Legende Herbie Hancock der jungen amerikanischen Sängerin Gretchen Parlato.
Bereits zum 17. Mal fand dieses Jahr der Thelonious Monk International Jazz Competition, der diesmal dem Jazzgesang gewidmet war. Da die Sieger/innen dieses extrem prestigeträchtigen Nachwuchswettbewerbs in der Regel glänzende Karriereaussichten haben, sollte man sich die Namen der Sängerinnen, die ausgezeichnet wurden, schon einmal ins Gedächtnis einbrennen: Der erste, mit 20.000 Dollar dotierte Preis ging an die 28jährige Gretchen Parlato, die aus Los Angeles stammt, zur Zeit aber in New York lebt und arbeitet. Gretchen hat bereits mit Koryphäen wie Herbie Hancock, Quincy Jones, Gerald Wilson und Oscar Castro-Neves gearbeitet. Den zweiten Platz belegte die 29jährige Kanadierin Kellylee Evans aus Ashton/Ontario, den dritten die 28jährige Robin McKelle aus West Newton/Massachusetts und den vierten schließlich die erst 22jährige Charanee Wade aus Brooklyn/New York. In der Jury, die am 13. September die Preise vergab, saßen u.a. Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Al Jarreau, Quincy Jones, Flora Purim und Jimmy Scott. Durch die Veranstaltung führten als Moderatoren Herbie Hancock, Thelonious Monk Jr. und Billy Dee Williams. Begleitet wurden die 13 Endrundenteilnehmer/innen von Pianist George Duke, Bassist Lonnie Plaxico und Schlagzeuger Carl Allen. Im Rahmen der Galaveranstaltung traten dann auch noch die Jury-Mitglieder auf, die von einer mit Terence Blanchard, Jon Faddis, Herbie Hancock, Jimmy Heath, Wayne Shorter, Clark Terry und Thelonious Monk Jr. besetzten All-Star-Band begleitet wurden. |